Projekte für die Zukunft
Promovieren
Die Doktorarbeit in Architekturgeschichte
war d a s große Projekt im wissenschaftlichen Bereich.
Ich habe mich dabei zeitlich im Bereich der Jahrhundertwende
19./20.Jh, thematisch im Bereich der (architekturtheoretischen und sozialwissenschaftlichen) Raumtheorien bewegt. Meine Dissertationsschrift habe ich Anfang Mai 2010 abgegeben
und das Promotionsverfahren im Juli 2010 abgeschlossen. Jetzt - sind erstmal
ein bisschen Pause und Durchatmen angesagt...
Berufserfahrung sammeln
Ich habe während der Promotion immer gearbeitet. Das war
ein Kompromiss, ohne den ich nicht leben wollte - und finanziell auch nicht konnte.
Es war anstrengend, neben dem Job ausreichend für die Promotion
zu tun, aber anders wollte ich es im Grunde nicht haben. Und: der Mensch lebt nicht
vom Geist allein. Ab dem Herbst 2010 geht es mit einer vollen Stelle im Bereich Lehre und IT (Campusmanagment-Systeme) ab ins "freie" Leben.
In Bewegung bleiben
Bewegung ist es, die mich umtreibt und weiter bringt,
wenn es im Kopf gerade hakt. Bewegung erscheint mir
als eine besondere Form der Auseinandersetzung
mit sich selbst und der Umwelt. Und ohne die -
kommt man nicht weiter.
Neben den Menschen, die einem im Leben ein Stück
des Weges weisen können oder motivierend einwirken,
ist mir der Sport ein großer Lehrmeister:
Geduld und Ausdauer verlangt er, ein "mit sich"
und nicht "gegen sich". In dem stetigen Sich-Bemühen um eine Sache,
gerade wenn sie endlos oder ziellos zu sein scheint,
liegt für mich viel Kraft, Energie und - Ruhe.
Im Laufen habe ich so seit vielen Jahren (den Beginn meiner Langlauf-Liebe
datiere ich auf den Sommer 1988) etwas gefunden,
das mich mit meiner unruhigen, temperamentvollen und
ehrgeizigen Natur am Schlafittchen gepackt hat.
2001 kam unverhofft Karate dazu.
Die machen das gut, die beiden!